Herzlich Willkommen auf den Seiten der Gemeinschaft christlicher Künstler*innen in der Erzdiözese Freiburg


Vorstandschaft:

Stefan Brunner • Christoph Feuerstein • Maria Cristina Tangorra 
  

Aktuelles

75 Jahre GcK: HEIMWEH

18. Februar - 30. September 2026
Carola Faller-Barris in der Kunst-Kultur-Kirche St. Meinrad
 
Im Rahmen des Gck-Jubiläumsprojekts "75 Jahre - 75 Kunstwerke - 75 Kirchen" zeigt Carola Faller-Barris ihre Installation "Heimweh" in der Kunst-Kultur-Kirche St. Meinrad in Radolfzell. 

Die Installation setzt sich aus aus mehreren hundert Stofftaschentüchern zusammen, die in drei Reihen hintereinander an Nylonfäden so aufgehängt werden, dass über eine Breite von ca. 10 m das Wort "Heimweh" zu lesen ist. Ein hölzernes Ruderboot und im Kirchenraum gespannte Segel sind ebenfalls Teil des Kunstwerks. Die Installation ist zu den Öffnungszeiten der Kunst-Kultur-Kirche zu sehen oder kann im Rahmen der Gottesdienste in St. Meinrad besucht werden. 

Kunst-Kultur-Kirche St. Meinrad
St. Meinrads-Platz
78315 Radolfzell am Bodensee
 
 

Installation: "Sichtbar - Unsichtbar"

13. April - 28. September 2026
Elke Maier im Freiburger Münster
 
Erstmals wird es möglich, eine zeitgenössische Kunstinstallation im Innenraum des Freiburger Münster zu verwirklichen. Eigens für diesen besonderen Sakralraum hat die in Kärnten lebende Künstlerin Elke Maier ein Konzept entwickelt, das auf keinen anderen Ort übertragbar ist. Ab dem 13. April wird die Künstlerin im Zeitraum von sechs Wochen die Installation aus feinem weißem Baumwollgarn in kontinuierlichem Dialog mit dem Raum entstehen lassen. Am 22. Mai beginnt die Präsentationszeit. 

Freiburger Münster (ULF)
79098 Freiburg im Breisgau

 

Publikation: "Rilke: Wörter aus atmen"

Harald Herrmann im Rombach Verlag
 
Rilke wortlos - nicht sprachlos. Seit den späten 1980er Jahren gilt die künstlerische Zuwendung zu Rilke, allemal sich entzündend an den Duineser Elegien. Ein Wortgebirge, mit Aussichten und Abgründen. Manchmal sehr dünne Luft, die das Ein- und Ausatmen zu einer Herzensangelegenheit werden ließ. Seine Sprachkaskaden, immer unterwegs zu Gott und der Welt und den Frauen, die in ihm den Langstreckenläufer sahen, der er nicht war. Rilke, eher Bet- und Bettnachbar, sein Hauchen hat Männer und Frauen betört. Von der Schule verhunzt, die in ihm den Reimkönig gesehen hat, nicht erklärend, dass neben Sprach-Tradition der Reim das Gerüst war, das von ihm in die Höhen gebaut wurde wie eine, nein, viele Jakobsleitern. Absturzgefahr inclusive. Es gibt Fotoaufnahmen von Rilke, die ihn als einen Menschen zeigen ohne Anwesenheit. Wittgenstein nannte ihn einen Mönch mit einer purpurroten Kutte, dem Weltlichen zugewandt. Seine Einsamkeit, sein Unbehaust-Sein wird dabei oft übersehen. Denkbar, dass Rilke unentwegt geweint hat, inwendig. Seine Worte waren wie Tränenwasser, das er zur Reinigung brauchte, ahnend, dass ihr Verschwinden ein kosmisches Unglück nach sich ziehen konnte.
 
Harald Herrmann
"Rilke: Wörter aus atmen"
Rombach Verlag, 2025
ISBN 978-3-7930-6132-8 
 
 

Publikation: "Engel der Verkündigung – Verkündigung der Engel"

Harald Herrmann im Rombach Verlag
 
Engel sind (begrifflich) dauerhaft anwesend. Erzengel. Schutzengel. Der gelbe Engel. Racheengel. Mit Engelszungen sprechen. Die Räume sind voll von ihren Versprechen, Ankündigungen und Los-Lösungen. Wir zeichnen nicht nur, um etwas Beobachtetes für andere sichtbar zu machen, sondern auch, um etwas Unsichtbares an seinen ungewissen Bestimmungsort zu begleiten. 

Harald Herrmann
"Engel der Verkündigung – Verkündigung der Engel"
Rombach Verlag Freiburg, 2025
ISBN 978-3-7930-6133-5